Zwischenwelten | 2020

Zeitgenössisch-indische Performance von Atmadhvani

"Zwischenwelten" von Atmadhvani (Foto: Uwe Nimmrichter)

Deutschland - Indien: ein musikalisch-tänzerischer Grenzgang

 

Mit ihrer Produktion „Zwischenwelten“ betreten die Künstler von Atmadhvani erstmals neue zeitgenössische Wege. Studiert sowohl in Deutschland als auch in Indien, wagen sie einen gemeinsamen Grenzgang zwischen diesen beiden so markanten Kulturen des Orients und Okzidents – tänzerisch, lyrisch und musikalisch. Die eigenen künstlerisch außergewöhnlichen Biografien geben Anlass, Schönheit und Tiefe in den Gemeinsamkeiten und Unterschieden beider Länder zu suchen.

Zeitgenössische Tanzsprache trifft auf den nordindischen Kathaktanz - gekennzeichnet durch hoch entwickelte Fußperkussion, schnelle Drehungen, Sprünge und weiche, stilvolle Armbewegungen. Sprache und Poesie werden visuell durch den südindischen lyrischen Tanzstil Mohiniyattam - geprägt durch anmutige, langsame und ineinander fließende Bewegungen. Musikalisch wird ein spannender Bogen gezogen von westlich klassischen Melodien über jazzige Passagen als auch ausgeprägt elektronische Klänge bis hin zu indischen Ragas und Talas als die zwei wichtigsten Grundprinzipien der indischen Musik.

Konzept & Inszenierung:
Anne Dietrich & Doreen Seidowski-Faust

Künstler:
Anne Dietrich – zeitgenössischer und klassisch indischer Tanz (Mohiniyattam, Kathak)
Doreen Seidowski-Faust – Gesang, Wort, Shruti
Mario Faust – Sitar, Surbahar, Trompete
Christian Retzke – Sounddesign
Stefan Heise – Lichtdesign/ -technik

*gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
*unterstützt durch das Projekttheater Dresden

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